Fiakergulasch

Fiakergulasch wie es sich eben gehört

Zutaten

1.5 kg Zwiebeln
800 g Gulaschfleisch
0.75 l Wasser
5 Knoblauchzehen
6 EL Paprikapulver edelsüß
2.5 TL Salz
5 Wachoderbeeren
3 Lorbeerblätter

Garnierung

4 Eier
etwas Öl zum Anbraten
2 Gurkerl
frische Petersilie
4 Personen 2 Stunden Kochzeit

Nicht mehr wegzudenken aus der österreichischen Wirtshauskultur – und schon gar nicht aus meiner Küche – ist das Rindsgulasch. Zusätzlich zur herkömmlichen Variante wird zum Fiakergulasch noch ein gebratenes Spiegelei und ein Gurkerl serviert. Na dann ... Mahlzeit :)

Zubereitung 

Zwiebeln und Knoblauch schälen, grob schneiden und in reichlich Butterschmalz (Rezept dazu gibt es hier) goldbraun rösten.
In der Zwischenzeit das Fleisch unter kaltem Wasser abspülen, trocken tupfen und ca. 5 x 5 cm große Stücke schneiden. Die Zwiebeln im Topf etwas beiseiteschieben, um Platz zu schaffen, das Fleisch ebenfalls zu rösten.
Paprikapulver hinzufügen, weiter rösten, aber nicht anbrennen lassen, da ansonsten das Gulasch bitter wird. Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Wasser hinzufügen, verrühren und zum Kochen bringen. Nun das Gulasch, mit geschlossenem Deckel, für 2 Stunden leise köcheln lassen.
Danach die Fleischstücke, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter heraus fischen um die Zwiebeln zu pürieren. Das Fleisch wieder zurück in die Sauce geben und mit Salz abschmecken.
In einer Pfanne mit etwas Butterschmalz 4 Spiegeleier braten. Gurkerl der Länge nach halbieren und bis knapp vor dem Ende mehrfach einschneiden. Den Gurkenfächer etwas auseinanderziehen.
Das fertige Gulasch mit Spiegelei und Fächergurkerl anrichten.

TIPP: Das Gulasch ist ideal zum wieder Aufwärmen, denn es wird von Tag zu Tag besser. Auch nach dem Einfrieren schmeckt es immer noch hervorragend. Also ... wenn man sich schon so viel Arbeit macht, warum dann nicht gleich die doppelte Menge und por­ti­ons­wei­se einfrieren.

Weitere Rezepte 

Rindsrouladen

Klassiker der Wiener Küche: Rindsrouladen aus saftigen Rindsschnitzeln.

Rindsuppe

Eine kräftige Rindsuppe die von innen wärmt und Energie spendet.

Faschierter Braten gefüllt mit Ei

Österreichische Hausmannskost goes Paleo. Nicht nur für Sonntage: Der Faschierte Braten ohne Mehl und Brösel ist einfach in der Zubereitung.

Safran Huhn

Marokkanisch gewürzte Hühnerkeulen mit Honig glasierten Karotten und Stangensellerie im Backrohr geschmort.

Butterschmalz, Ghee, Butterreinfett

Selbst gemachtes Butterschmalz. Kaum zu glauben, wie einfach das geht.

Knoblauchkotelett mit frittierten Sellerie-Sticks

Knoblaucharoma pur! Weich geschmortes Kotelett im eigenen Saft mit Knoblauch aromatisiert.